Maßnahmen während der Lockdown-Zeit November-Dezember 2021

Laut Information der Bischofskonferenz wird in der kommenden Lockdown-Zeit die Kirche ihre Gottesdienste nicht gänzlich aussetzen.

Die Rahmenordnung sieht für die Gottesdienste jedoch einige Verschärfungen von Maßnahmen vor, die zu den bisher gültigen dazu kommen:

  • FFP2-Masken-Pflicht während des gesamten Gottesdienstes,
  • keine Berührungen,
  • Händedesinfektion beim Betreten der Kirche,
  • in der hl. Messe wird grundsätzlich Handkommunion gespendet, Mundkommunion ist erst am Ende möglich, nachdem alle anderen kommuniziert haben.

Als neue Verschärfungen kommen hinzu:

  • Alle, die einen Dienst versehen (Priester, Mesner, Ministranten, Lektoren etc.), müssen 3G erfüllen. Für Kirchenbesucher gilt 3G nicht.
  • Abstand von 2 Meter von allen, die nicht im selben Haushalt leben. Dazu wird jede zweite Kirchenbank gesperrt. In unserer Pfarre wird es auch bedeuten, dass – solange die 2-Meter-Regelung in Kraft ist – die hl. Messe in Jagdhub nicht möglich ist.
  • Reduktion des Kirchengesanges.

Begräbnisse können unter diesen Auflagen stattfinden. Der Versehgang für unsere Sterbenden ist jederzeit möglich. Für Taufen, Trauungen und andere Feiern gilt die Pflicht ein Präventionskonzept zu erstellen und eine Liste von Teilnehmer zu führen.

Allgemein gilt die Regel: Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung besteht, muss auf die Teilnahme an einer gemeinsamen Gottesdienstfeier verzichten.

Generell appellieren unsere Bischöfe auf Eigenverantwortung und Solidarität. Dieser Bitte kann man sich nur anschließen. Ich glaube, dass bei den Gottesdiensten der Ablauf so geregelt ist, dass die Gefahr einer Übertragung tatsächlich sehr gering ist, freilich wenn wir uns gewissenhaft an die Vorgaben halten.

Ich erneuere meine Einladung: Lassen wir uns, bitte, nicht demotivieren, sondern versuchen wir diese schwierige und kräftezerrende Zeit mit Vertrauen auf den Herrn und im gegenseitigen Gebet füreinander und für alle, die mit dem Virus kämpfen – sei es selbst, sei es als medizinisches Personal etc. –, zu durchstehen. Auch eine solche Situation bietet Möglichkeiten, innerlich zu wachsen. Nützen wir sie!

Ihr Pfarrer